Grabplatte Widukind , mit Aura unterlegt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mythos Widukind


 

 

Widukind -
sächsischer Adeliger,
heidnischer Freiheitskämpfer,
christlicher Held oder
verbrecherischer Aufrührer?

 

Sein Leben und seine Taten bleiben im Dunkel der Geschichte verborgen. Umso größer - der Widukind-Mythos.

 

Es gibt nur spärliche zeitgenössische Quellen. Die fränkischen Reichsannalen berichten für die Jahre 772 bis 785 über heftige Kämpfe zwischen Franken und Sachsen. Widukind soll als Anführer der Sachsen die Aufstände gegen die Franken organisiert haben. Am Ende gab er den Widerstand auf und ließ sich taufen. Das ist alles, was wir sicher über Widukind wissen.
Jede Zeit macht sich ihr eigenes Bild von dem sächsischen Adeligen. Der Mythos erweist sich als formbar.

Für die Westfalen, Niedersachsen und Sachsen verkörperte Widukind die regionale Identität. Ihm gegenüber stand Karl der Große als Inbegriff des universellen Reiches und der Kirche.

Deshalb ist der Mythos von Widukind und Karl unvergessen.